Anamnese:
Zunächst werden in einem persönlichen Gespräch wichtige
Grunddaten erfragt, die Ihren Vierbeiner betreffen. Dazu gehören
u. a. der Name, Geburtsdatum, Gewicht, Größe, Operationen
und bisherige Krankheiten, derzeitige Lebensbedingungen, jetzige Beschwerden,
regelmäßige
Einnahme von Medikamenten, Diagnose des Tierarztes.
Eingangsuntersuchung / individueller Behandlungsplan
Anschließend erfolgt eine gründliche Eingangsuntersuchung,
in der besonders auf die physiologische Körperhaltung sowie
auf das ganzheitliche Verhalten geachtet wird. Sie beinhaltet einen
Sichtbefund (Adspektion) im Sitz / Stand, Adspektion in Bewegung
(d. h. hier wird ein Gangbefund erstellt) sowie die Palpation
(das Abtasten des Körpers).
Für jeden Patienten wird
nach Auswertung des Befundes ein individueller Behandlungsplan
erstellt und mit Ihnen durchgesprochen.
Der Behandlungsplan wird grundsätzlich in 3 verschiedene Sektoren
unterteilt.
1. Nahziele der Behandlung
2. Fernziele der Behandlung
3. Behandlungsverlauf
An oberster Stelle einer jeden Behandlungseinheit steht Ihr Hund und
die damit verbundene Schmerzlinderung. Daher ist es sehr
wichtig, dass der Hund während der Behandlung absolute
Ruhe erfährt,
damit er sich gut entspannen kann.
Die Nah- / und Fernziele befassen sich mit dem korrigieren
der unphysiologischen Körperhaltung, folglich mit der Verbesserung sowie Erhaltung der
physiologischen Bewegungsabläufe.
Beispiele:
• Schmerzlinderung
• Lösung von Myogelosen (kieselsteinartige Verhärtungen)
• Lösung von Verklebungen
• Senkung des erhöhten Muskeltonus (bei Verspannungen)
• Muskelaufbau
• Beüben / Verbesserung des Gangbildes
• Verbesserung der Motorik
• Bewusstmachen der betroffenen Körperstellen
• Koordination / Gleichgewicht beüben
Nach Festlegung der Nah- / Fernziele erfolgt die Erstellung des Behandlungsverlaufs.
Hier werden die auf Ihren Hund individuell abgestimmten
verschiedenen Therapieformen festgelegt. Durch ständige Kontrolle
des Behandlungserfolgs lässt sich somit flexibel reagieren.
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Behandlungsmöglichkeiten
bei:
Sehnenverletzungen, Muskelrupturen, Muskelkontraktur!
• Arthrose
• OCD (Osteochondrose)
• Canine Hip Dysplasie
• Spondylaopathia Deformans (Übergang L7 – S1)
• Spondylarthrose
• Luxation (Ellenbogen, Femurkopf, Patella)
• Frakturen
• IPA (Isolierter Proc. Anconeus)
• FPC (Fragmentierter Proc coronoideus)
• Kreuzbandriss
• Tendovaginitis / Tendinitis der Ursprungsehne Biceps Brachi
• Legg-Calve-Perhtes Krankheit
(Morbus Perthes – aspetische Hüftkopfnekrose)
• Borreliose
• Canine-Wobbler-Syndrom, Spondylolistesi
(Kompressionssyndrom der caudalen
HWS)
• Bandscheibenvorfall – Diskuspathie
• Caudia-Equina-Syndrom
• Myasthenia Gravis (Muskelschwäche, Autoimmunerkrankung)
• Pneumonie – Lungenentzündung sowie Bronchitis
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